Was wir tun
Die Satzungsziele des Steinheilkunde e.V. und deren Umsetzung
Der Steinheilkunde e.V. hat drei wesentliche Satzungsziele, die die Ausrichtung des Vereins und seine Aktivitäten bestimmen:
1. Forschung
Seit 1996, also seit über 10 Jahren, betreibt der Steinheilkunde e.V. das Forschungsprojekt Steinheilkunde. Dieser unermüdlichen Arbeit vieler TesterInnen, GruppenleiterInnen und AuswerterInnen ist es zu verdanken, dass wir heute auf fundierte Aussagen zu den Heilwirkungen der Steine zurückgreifen können. Gerade viele "neue" Steine wurden durch das Forschungsprojekt erstmals untersucht und in ihren grundlegenden Heilwirkungen definiert.
Die Wichtigkeit dieses Projekts und die Bedeutung der hier erarbeiteten Ergebnisse werden jedoch häufig nicht wahrgenommen. Dieses Projekt hat die Grundlage geschaffen für eine seriöse Steinheilkunde, die weltweit einzigartig ist, wie uns immer häufiger bestätigt wird. Ohne das Forschungsprojekt würden Subjektivität und Spekulation in der Deutung vieler Heilsteine überwiegen. Die Standardwerke der Steinheilkunde, wären ohne das Forschungsprojekt des Steinheilkunde e.V. inhaltlich wesentlich ärmer - oder möglicherweise gar nicht existent.
2. Verbraucherschutz
Eine sinnvolle Heilkunde ist nur bei einer gesicherten Qualität ihrer Heilmittel möglich! Aus diesem Grund zählt der Verbraucherschutz zu einer der wichtigsten Aufgaben des Steinheilkunde e.V. Durch das konsequente Auftreten des Steinheilkunde e.V. in der Frage der Steinqualität ist inzwischen der gesamte Mineralienmarkt mit dem Thema "Heilsteinqualität" konfrontiert. Dem Steinheilkunde e.V. ist es daher maßgeblich zu verdanken, daß vieles bekannt wurde, was vom Handel gegenüber den KundInnen lange verschwiegen wurde und daß sich ein neues Qualitätsbewußtsein entwickeln konnte. Fachverbände, Fachzeitschriften und Fachmessen beginnen inzwischen ebenfalls, sich dem Thema der Qualitätskontrolle zu widmen. Ohne die Vorreiterrolle des Steinheilkunde e.V. wäre dies mit großer Wahrscheinlichkeit unterblieben.
3. Öffentlichkeitsarbeit
Die Steinheilkunde wird oft belächelt, nicht ernstgenommen, kritisiert oder sogar bekämpft. Damit findet sie sich im Kreise vieler guter Naturheilverfahren wieder. Dennoch muß diesen abwertenden und behindernden Einflüssen entgegengetreten werden - und das ist nur mit guter Öffentlichkeitsarbeit möglich! Auf der anderen Seite suchen viele Menschen Orientierung im steinheilkundlichen Angebot, das sich (wie wir alle wissen) von der Arbeit kompetenter TherapeutInnen und BeraterInnen über einen riesigen Markt von Halbwissen und Mißverständnissen bis zur wissentlichen Quacksalberei erstreckt. Daher ist die Öffentlichkeitsarbeit einer seriösen, nichtkommerziellen Organisation für viele Menschen die einzige verläßliche Möglichkeit zur Orientierung.
Der Steinheilkunde e.V. hat daher als gemeinnütziger Verein eine wichtige Funktion inne. Da der Verein weder Produkte noch Dienstleistungen im Steinheilkunde-Sektor "verkauft", sondern stets nur in beratender und informierender Funktion auftritt, hat er sich seit seiner Gründung einen sehr guten Ruf geschaffen. Die Aussagen, Darstellungen und Veröffentlichungen des Steinheilkunde e.V. gelten als seriös, fundiert und zuverlässig. Daher wird der Steinheilkunde e.V. inzwischen auch von Firmen, Veranstaltern und Institutionen zunehmend als Ansprechpartner aufgesucht. Der Steinheilkunde e.V. ist die einzige Institution, welche statt einzelner Interessensgruppen tatsächlich die Steinheilkunde in ihrer Gesamtheit repräsentiert.
Als Beispiel sei hier die seit 1998 andauernde Zusammenarbeit mit den Mineralientagen München genannt. Dieser Zusammenarbeit ging das 1997 initiierte Projekt "Mineralien in der Heilkunde" von Claudia Cardinal und Michael Gienger mit Ausstellungen in der Sonderschau der Mineralientage sowie auf anderen Messen und Museen voraus. In diesem Zusammenhang bekam der Steinheilkunde e.V. das Angebot eines kostenlosen Messestandes auf den Mineralientagen zur öffentlichen Repräsentation der Steinheilkunde. Der kontinuierlichen Präsenz bei den Mineralientagen München sowie der späteren Ausdehnung auf viele weitere Börsen ist es zu verdanken, daß sowohl seitens der Messeleitungen, als auch seitens vieler Besucher und Händler ein zunehmendes Interesse an der Steinheilkunde sowie ein Verständnis für die Steinheilkunde entstand. Ebenfalls vertiefend wirkten hierbei die vom Steinheilkunde e.V. unterstützten Steinheilkunde-Symposien in Idar-Oberstein (2002) und Freiburg (2009).
Nur auf dieser so geschaffenen Vertrauensbasis war es möglich, daß sich die Leitung der Mineralientage München (immerhin die größte und renommierteste Mineralienbörse in Europa) dazu entschließen konnte, der Steinheilkunde mit der "Juwellness-Insel" eine noch viel größere Präsentationsfläche zu schaffen. Zwar war dieses Projekt Chefsache der Messeleitung selbst und kein Projekt des Steinheilkunde e.V., doch die vielen gemeinsamen Schritte von Steinheilkunde e.V. und Mineralientagen in den acht Jahren davor haben den Boden vorbereitet. Das Angebot wäre sicher ohne die langjährige Präsenz des Steinheilkunde e.V. auf den Mineralientagen nie in dieser Form erfolgt. Insofern hat der Verein auch dieses dritte Satzungsziel in den vergangenen Jahren gut erfüllt.
Fazit und Konsequenz
Allen drei Satzungszielen ist zu eigen, daß ihre erfolgreiche Umsetzung stets allen Menschen zugute kommt, ob sie nun Vereinsmitglieder sind oder nicht!
Der Erfolg des Forschungsprojekts kommt allen an der Steinheilkunde Interessierten zugute, sei es als TherapeutInnen und BeraterInnen oder als PatientInnen und KlientInnen. Selbst die Leser der Steinheilkunde-Literatur profitieren davon, egal, ob die betreffenden Autoren diesen Hintergrund offenlegen oder verschweigen.
Durch die Auseinandersetzungen mit dem Thema "Steinqualität", die dadurch im gesamten Mineralienhandel ausgelöst wurden und zu Qualitätsverbesserungen geführt haben, kommt dieser Erfolg jedoch längst auch vielen anderen KundInnen der Mineralienbranche zugute.
Der Erfolg der Öffentlichkeitsarbeit hat das Renommee der Steinheilkunde insgesamt verbessert, so daß diese inzwischen im Kreis der anderen Naturheilverfahren anerkannt wird. Entsprechende Veröffentlichungen in Fachbüchern und Nachschlagewerken sind in Vorbereitung. Das kommt allen in der Steinheilkunde arbeitenden Menschen sowie allen Hilfesuchenden zugute, die sich an die Steinheilkunde wenden.
Die Erfolge des Vereins betreffen also Mitglieder wie Nichtmitglieder gleichermaßen. Das ist einerseits sehr schön und zeigt, daß unser Verein tatsächlich "gemeinnützig", also dem Gemeinwohl dienlich ist. Es ist andererseits jedoch ein "Problem", da man nicht Mitglied werden muß, um in den Genuß dieser Erfolge zu kommen. Sowohl die Forschungsergebnisse, als auch das Renommee und die Seriosität "unserer" Steinheilkunde kommen jedem zugute. Die Mitgliedschaft bringt also keinen unmittelbaren Vorteil gegenüber den Nichtmitgliedern.
Und das führt - leider - dazu, daß selbst viele Aktivisten der Steinheilkunde zwar gerne die durch den Steinheilkunde e.V. erarbeiteten Erfolge dieser drei Satzungsziele in Anspruch nehmen, aber dennoch nicht bereit sind, dem Steinheilkunde e.V. beizutreten und dadurch auch zu diesen Erfolgen beizutragen. Denn der Verein braucht Mitglieder, um seine Aufgaben bewältigen zu können. Er wird als sehr selbstverständlich wahrgenommen, doch allein das Gedankenspiel "Was wäre, wenn der Steinheilkunde e.V. nicht existieren würde?" macht sehr schnell deutlich, was uns ohne Forschungsprojekt und ohne die Öffentlichkeitsarbeit des Vereins fehlen würde. Daher müßte es für AktivistInnen der Steinheilkunde eine logische Konsequenz sein, als Austausch für die Leistungen des Vereins diesem beizutreten und zu seinen Leistungen beizutragen.
Da mit dem Wachstum und der Entwicklung der Steinheilkunde auch die Aufgaben des Steinheilkunde e.V. immer größer werden, rufen wir hiermit alle AktivistInnen, InteressentInnen und NutzerInnen der Steinheilkunde auf, den Steinheilkunde e.V. zu unterstützen, dem Verein beizutreten und möglichst auch aktiv zu seiner Tätigkeit beizutragen. Denn: Es gibt nichts Gutes, außer man/frau tut es
Die vollständige Satzung können Sie hier als pdf-Datei herunterladen.